Antirutsch-Säure vs Antirutschbeschichtung

Sturzsicherheit bei Wannen und Böden

Es lohnt sich, die unterschiedlichen Antirutschbehandlungen zu beleuchten, denen Heim- wie Handwerker in der Regel wenig Beachtung schenken, welche jedoch eine Kettenreaktion in Gang setzt.
Bei der Auswahl der Bodenoberflächen werden die äußeren Rahmenbedingungen und deren Schwankungen nicht bedacht. Und bei dann fällig gewordenen Reparaturarbeiten sind regelmäßig falsche, weil langfristig teure und unwirksame Maßnahmen leider an der Tagesordnung.

Gerade im Fliesenbereich zeigt es sich immer wieder, dass oft schon kurz nach dem Kauf und dem Verlegen die ausgewählte Rutschhemmung nicht ausreicht. Bei trockenen Umgebungsbedingungen hält die ausgewählte Rutschhemmklasse noch, was sie verspricht. Spätestens wenn dann aber Feuchtigkeit oder stehendes Wasser ins Spiel kommt, versagen die Böden ihren sicheren Dienst und verwandeln sich in gefährliche Rutschbahnen.

Säure verändert die Oberflächenstruktur

Geschliffener Natursteinboden in Dusche

Der klassische Reflex, dem hier Fliesenleger und Heimwerker immer wieder erliegen, ist die nachträgliche Behandlung dieser glatten Oberflächen mit säurehaltigen Mitteln (z.B. Flusssäure). Diese sollen die Oberfläche im mikroskopischen Bereich verändern und damit rutschsicher machen. Die Säure frisst sich in die Oberfläche und macht diese dadurch griffiger, die Rutschsicherheit steigt. Leider ist jedoch festzustellen, dass solche Säurebehandlungen langfristig teuer und leider auch nutzlos sind. Doch schauen wir auf die Gründe, die die Werktätigen dieser Welt bisher zu der Verarbeitung dieser Säuren veranlasst haben.
Um zu verstehen, was eine häufig nur sehr kurzlebige Verbesserung der Rutschhemmung verursacht, sehen wir uns zunächst die Wirkungsweise der unterschiedlichen Säuren an.
Diese greifen den jeweiligen Untergrund an, rauen ihn auf und beschädigen ihn so irreparabel. Die rauere Struktur ist jedoch nur von kurzer Dauer, da sich in der durch diese Maßnahme vergrößerten Oberfläche jetzt noch leichter Rückstände von Reinigungsmitteln und Schmutzpartikeln festsetzen können. Immer kürzer werden so die Abstände für eine Säurebehandlung und jedes Mal wird wieder etwas Substanz von dem Fliesen- bzw. Untergrundmaterial abgetragen. Irgendwann ist dieses dann so porös und brüchig, dass nur noch eine Totaloperation mit dem teuren Einbau eines neuen Bodens die nötige Sicherheit wiederherstellen kann.

Beschichtung schützt die Oberfläche

7 Jahre alte GriP Antirutsch-Beschichtung

Demgegenüber gibt es eine Variante in der Bearbeitung, die langfristig die deutlich preiswertere Alternative ist. Dabei wird die zu optimierende Oberfläche mit einer TÜV-geprüften Antirutschbeschichtung veredelt, die eine zertifizierte Rutschhemmungsklasse langfristig garantiert. Da eine GriP Beschichtung auch wieder zu entfernen ist, wird der Untergrund nicht beschädigt, sondern kann jederzeit wieder in den Urzustand zurückversetzt werden.
Als positiver Begleiteffekt schützt die GriP Antirutsch Beschichtung sogar die Böden, da sie durch Abfedern der gebrauchsmäßigen Beanspruchung Haltbarkeit und Optik des Materials nachhaltig verlängert. Weil GriP auf nahezu allen Untergründen verwendet werden kann, ist deren Verwendung also immer erstes Mittel der Wahl.<em>hs</em>

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